TWENTY+ | Irgendwo im Nirgendwo

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Aufwachen, Zähneputzen, Frühstücken, und dann…

Boom. Was kommt heute wieder auf mich zu?

Zuerst mal hab ich hier noch vergessen, dass wir alle unsere Handys zwischendurch in die Hand nehmen (um genauer zu sein gleich nach dem wir aufwachen), um uns die ganzen Schein-schönen Instagram und Facebook Profile und Storys reinziehen.

Und da ist an sich selbst zweifeln vorprogrammiert.

Irgendwie so zwischendrin. Die Liebe, das Leben, der Job, die Freunde, … alles ist da aber noch nicht ganz sattelfest. Und ist es überhaupt das Richtige?

Falls du dich jetzt angesprochen fühlst, bist du wohl oder übel zwischen 20 und 30 Jahren alt. Stimmt’s?

Und ja, du bist nicht der einzige Mensch auf der Welt, der sich so fühlt, kannst du dir das vorstellen? Höhen, Tiefen, Trauer, Freude, alles auf einmal kann die Psyche manchmal doch schon richtig fordern.

Wir glauben in den Zwanzigern, dass wir alles auf einmal schaffen müssen. Dass wir die Welt erobern können, und wenn wir es nicht tun, fehl am Platz sind.

Aber das stimmt nicht. Sich selbst in diesen Jahren seines Lebens erst zu finden, ist goldrichtig. Ich glaube, die Zwanziger sind dazu geschaffen, um durch jede Phase zu gehen und herauszufinden, was richtig für einen ist. Wie sollen wir es denn sonst jemals herausfinden?

Wir wollen aber nach außen hin alle scheinen, glänzen, stark sein, und das wird sich wahrscheinlich auch nicht so schnell ändern. Denn dafür lebt unsere Welt. Ich habe lange gebraucht um zu akzeptieren, dass man das, was wirklich in einem Menschen vorgeht, meist nie zu Gesicht bekommt, weil es in unserer Gesellschaft eben nicht angenommen wird. Schwächen werden dann oft ausgenutzt oder man wird als schwach dargestellt.

Ich will euch genau deshalb sagen, weil sich diese Sache eben nicht so schnell ändern wird, dass ihr nicht alleine seid und dass sich das, was sich in euch abspielt, mehr als NORMAL ist.

Ihr seid mit euren Psycho-Breakdowns (wo man sich oft selbst fragt ob man sich nicht direkt selbst einliefern sollte), NICHT alleine. Jeder hinterfragt was und wofür er lebt, jeder zweifelt. Und das ist auch gut so. Denn so führt uns die Reise am Ende dort hin, wo wir hingehören.

Solange ihr den Glauben an euch selbst immer wieder zurückgewinnt, und euch selbst ZEIT gebt… macht ihr alles richtig. Man kann von einen auf den anderen Tag keine Stadt errichten, weder kann man von einen auf den anderen Tag sein Leben zur Gänze im Griff haben.

Und noch was: Es wird immer Menschen geben, die erfolgreicher sind, die schöner sind, die mehr verdienen, die besser sind, … damit müssen wir uns alle abfinden. Das Ziel soll auch nicht sein, sich mit anderen zu messen, bitte merkt euch das. Ihr sollt die BESTE VERSION VON EUCH SELBST WERDEN.

Nehmt eure Niederlagen als Lernprozesse hin, und wisst, dass IMMER! ein Licht am Ende des Tunnels scheint, wenn ihr nur einen Schritt vor den nächsten setzt. Manchmal sieht man nur verschwommen was auf einen wartet, aber es ist da und wartet auf euch. Euer Glück, dass, was euch glücklich macht und euer Leben zu eurer allerschönsten Geschichte macht, zu der ihr sie machen könnt.

PS: Eure Geschichte, die ihr für euch selbst, und niemanden anderen schreibt.

 

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